Beschreibung
Moneasa, auch als „Perle der Apuseni Gebirge” bekannt, befindet sich bei einer Höhe von fast 300 Metern, am Fuße der Codru Moma Gebirge. Das Kurort ist bekannt seit dem 16. Jahrhundert, geschätzt am meisten dank dessen mesothermalen Quellen. Das Titel Kurort wurde von dem Imperialen Innenamt aus Wien im Jahre 1886 gegeben.
Die einzige für die Öffentlichkeit zugängliche Höhle im Kreis Arad bietet Besuchern einen spektakulären Einblick in die Unterwelt des Codru-Moma-Gebirges. Die Höhle verfügt über einen 200 Meter langen, vollständig elektrifizierten Rundweg und kann ausschließlich im Rahmen von fachkundig geführten Touren besichtigt werden. Was Sie im Inneren entdecken können: den künstlichen Zugangstunnel, die Ausstellung „Galerie der Höhlenmalereien – Coliboaia-Höhle“ (ca. 36.000 Jahre alt), authentische Fossilien des Höhlenbären (Ursus spelaeus) und die beeindruckende und spektakuläre Czárán-Gyula-Halle. Die Höhle wurde im Frühjahr 2025 vom Unternehmen Transilvania Cave Diving für Touristen erschlossen.
Das Freibad aus Moneasa hat drei Pools mit Tiefen von 80 cm bis zu 1.90 Metern, mit Wasser aus einer thermomineralen Quelle mit einer Temperatur von 31°C und mit wohltuenden Wirkungen für die Gesundheit.
Der Aussichtspunkt aus Moneasa wurde von dem Rathaus aus Moneasa mit Hilfe der Forstverwaltung Sebiș-Moneasa und des Salvamont-Salvaspeo Dienstes des Kreises Arad eingerichtet.
Es ist erreichbar indem man die Route Moneasa- Schmelzofen für Eisen-Roter Marmor Steinbruch (roter Punkt Markierung) oder wenn man den Weg Richtung Steinbruch benutzt. Von dort geht man entlang des 200 Meter langem Weg bis zum Punkt (doppelter weiß-rot Kreismarkierung).
Via Ferrata (aus dem Italienischen übersetzt als „Eisenweg“) ist ein Bergweg das mit Kebeln, Treppen, Brücken und Eisenklammern ausgestattet ist. Diese Art von Routen ermöglicht es weniger klettererfahrenen Touristen, ausgesetzte Pfade și vertikale Wände zu begehen und sicher die Gipfel zu erreichen.👉 Aus historischer Sicht wurden die ersten Klettersteige während des Ersten Weltkriegs in den Alpen (Norditalien, an der Grenze zu Österreich) angelegt, als Soldaten Anker und Drahtseile montierten, um die Durchgänge passierbar zu machen. Der italienische Name ist seitdem geblieben (Via Ferrata = Eisenweg), und seit den 1960er Jahren werden die Routen touristisch genutzt, insbesondere jene in den Dolomiten.
Klettersteig (Via Ferrata) – Festung DeznaDie Route ist mit einem gelben Band oder einem roten Dreieck markiert.Der mit dem roten Dreieck markierte Weg bietet auch Zugang zum Klettersteig-Rundweg. Für die Begehung ist eine spezielle Zusatzausrüstung zwingend erforderlich: Klettergurt, Kletterhelm, spezielles Klettersteigset (2 Klettersteigäste, 2 Karabiner mit großer Öffnung, Bandfalldämpfer für den Fall eines Sturzes) und Handschuhe (optional).Der Klettersteig – Festung Dezna verfügt über zwei Abschnitte, die an den vulkanischen Agglomeratfelsen auf dem Hang unterhalb der Festung Dezna eingerichtet wurden.Schwierigkeitsgrad: B (leicht).Routenlänge: ↔️ 600m / ↑ 120m ( ↔️ 150m Klettersteig-Abschnitte).Dauer: 1 Std. Aufstieg / 1 Std. 30 Min. insgesamt. Rückweg über den Wanderweg Dezna – Festung Dezna.Für den Verleih von Ausrüstung oder geführte Touren kontaktieren Sie bitte: 0770 846 001. https://transilvaniacavediving.com/via-ferrata-cetate-dezna/
Das Dorfmuseum in Moneasa umfasst eine Sammlung alter Gegenstände, die einen traditionellen Haushalt nachbilden: Werkzeuge, Möbel, Töpferwaren, Zeitungen, Trachten usw. Das Museum kann auf Anfrage besichtigt werden unter der Telefonnummer: 0755 830 548.
Gyula Czárán wurde 1847 im Dorf Șepreuș im Kreis Arad geboren, in eine Kaufmannsfamilie armenischer Herkunft, die in den Adelsstand erhoben wurde. Er sprach Ungarisch und Rumänisch, und später, während des Gymnasiums in Bratislava, lernte er auch Deutsch. Er war leidenschaftlich an Ingenieurwesen und Musik interessiert – er spielte oft Klavier ohne Noten –, folgte jedoch dem Wunsch seines Vaters, Jura zu studieren, zunächst in Budapest, dann in Wien. Im Jahr 1871 musste er sein Studium abbrechen und nach Arad zurückkehren, nachdem er an einer schweren Form von Lungenentzündung und Windpocken erkrankt war. Auf ärztlichen Rat hin, frische Bergluft zu suchen, lernte Czárán die Bihor- und Codru-Moma-Berge kennen und verliebte sich unheilbar in sie. Er eröffnete Wanderwege, richtete Höhlen ein und arbeitete mit Einheimischen zusammen, die er zu Touristenführern ausbildete.
Die Sehenswürdigkeit ist cca. 10 m hoch und aus Granitstein errichtet;auch heute noch sind die Löcher noch sichtbar.
Diese Ofen ist ein wichtiges Denkmal was die intensive Aktivität der Bearbeitung des Eisens betrifft.